Seniorenvertretung in der Stadt Lingen (Ems)

Wir für Euch!

Presseberichte

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Sonntag, 11. Juli 2021

Digitale Teilhabe auch für die älteren Mitbürger

Seniorenvertretung der Stadt Lingen erhält neueTablets von der Gesundheitsregion EUREGIO – Umgang mit Technik erlernen

Lingen (eb) – Die Seniorenvertretung der Stadt Lingen hat kürzlich mobile Computer erhalten. Die Tablets haben Vertreter der Gesundheitsregion Euregio überreicht.

Die Vorsitzende Ingrid Hermes bedankte sich im Namen der Seniorenvertretung in der Stadt Lingen bei Thomas Nerlinger, Geschäftsführer und Projektleiter der Gesundheitsregion Euregio sowie bei Stefanie Göcken, Projektkoordinatorin Emsland des Regionalen Pflegekompetenzzentrum (ReKo), für die Überlassung der Tablets. Sie führte aus, dass die Digitalisierung auch für die Senioren ein wichtiges Thema sei und hier noch viel Beratungsbedarf bestehe. „Multiplikatoren können anderen Seniorinnen und Senioren dabei helfen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen und den Umgang mit Technik zu erlernen, dies ist durch die Seniorenvertretung der Stadt Lingen (Ems) gegeben und darüber freuen wir uns sehr“. 










Die mobilen Computer wurden an die Seniorenvertretung der Stadt Lingen überreicht: (v.l.) Thomas Nerlinger, Marianne Schlütke-Bührs, Ingrid Hermes, Stefanie Göcken, Johannes Ripperda                 Gesundheitsregion-Euregio-Foto

Für die Redaktion der Lingener Seniorenzeitung „Drehscheibe“ unterstrich Marianne Schlütke-Bührs, dass mit den Tablets, die aus Mitteln der Projekte Dorfgemeinschaft 2.0 und ReKo finanziert werden, eine einheitliche und zeitgemäße digitale Struktur für die Redaktionsmitglieder beginne. Die installierten Apps sorgen dafür, dass ein schneller Austausch von Informationen sowie eine gute Vernetzung für mehr Effektivität bei der Arbeit der Redaktion gegeben sei.

 „Auch die Arbeit bei der Schulung von Seniorinnen und Senioren im digitalen Bereich erlebe mit der Überlassung der Tablets eine hervorragende Voraussetzung“, betonte Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Seniorenvertretung. Somit sei man jetzt auch imstande, den Schulungsteilnehmern die Hardware bereit zu stellen. Insgesamt entstehe durch die Überlassung der Tablets ein Mehrwert für die Arbeit der Seniorenvertretung Lingen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Seniorenvertretung der Stadt Lingen und die beteiligten Akteure unsere Projektaktivitäten engagiert und tatkräftig unterstützen“, so Thomas Nerlinger und ergänzt: „Das ist ein wertvoller Beitrag zum Gelingen und eine bedeutsame Hilfestellung für Senioren, die Vorteile digitaler Anwendungen bedarfsgerecht und praktisch kennenzulernen.“ 

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Freitag, 02. Juli 2021


Senioren suchen Vertreter

LINGEN. Die Lingener Seniorenvertretung sucht neue Mitglieder, die Lust haben, sich zu engagieren und in diesem Jahr vom 08. bis 12. November zur Wahl zu stellen. Dafür können sie sich nach Angaben der Seniorenvertretung ab dem 05. Juli bewerben. Bewerbungsschluss ist der 05. September. Informationen auf www.lingen.de. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Bürger, die am Wahltag mindestens 60 Jahre alt sind und ihren ersten Wohnsitz seit sechs Monaten in der Stadt Lingen haben. Die Wahl findet vom 08. bis 12. November statt. Die Lingener Seniorenvertretung hat sich als Sprachrohr der Generation über 60 etabliert.

pm

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07. März 2021


Zunehmende Vereinsamung

Lingen (eb) - Ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie warnt die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen (Ems) eindringlich vor der zunehmenden Vereinsamung älterer Menschen. „Isolation kann Menschenleben kosten“, sagte die Vorsitzende der Seniorenvertretung, Ingrid Hermes. „Depressionen, Schlaganfälle und Herzinfarkte nehmen nicht nur in der älteren Generation erschreckend zu.“ Ingrid Hermes verwies auf eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Altersfragen, wonach sich jede siebte Person ab 46 Jahre einsam fühlt. „Wir müssen uns diesen schwerwiegenden Folgen der Pandemie verstärkt widmen“, fordert die Seniorenvertretung einen wirksamen Aktionsplan gegen Einsamkeit.

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Sonntag, 14. Februar 2021

Seniorenvertretung informiert

Lingen (eb) - Die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen begrüßt die Positionierung des Deutschen Ethikrats in seiner Ad-hoc-Empfehlung „Besondere Regeln für Geimpfte?“ vom 4. 2. 2021. Die Seniorenvertretung hält es wie der Deutsche Ethikrat im Grundsatz für richtig, Menschen, die bereits geimpft wurden, und solche, die diese Möglichkeit noch nicht hatten, bis auf weiteres gleich zu behandeln. Zugleich spricht sich das Gremium dafür aus, die besonderen Freiheitsbeschränkungen für Bewohner in Pflege-, Senioren-, Behinderten- und Hospizeinrichtungen für Geimpfte aufzuheben.

Ingrid Hermes, 1. Vorsitzende der Seniorenvertretung  weist darauf hin, dass die Belastungen für Bewohner von Pflegeeinrichtungen „erheblich über das hinausgehen, was andere Bürgerinnen und Bürger erdulden müssen“. Das betrifft Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtung wie etwa den Verzicht auf gemeinsame Mahlzeiten und Gruppenangebote. Diese Sonderbelastung sei, so Hermes, nur zu rechtfertigen, solange diese Menschen noch nicht geimpft sind. Auch die Tatsache, dass nicht alle in den Einrichtungen wohnenden oder arbeitenden Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen, führe nicht zu einer grundsätzlich anderen Beurteilung. Es müsse dann vielmehr darum gehen, die nicht Geimpften mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wie beispielsweise FFP-2-Masken, Schutzkleidung und Schnelltests besonders zu schützen.

 

Die Seniorenvertretung begrüßt die Klarstellung, dass es an dieser Stelle nicht um Vorteile, sondern um die Rücknahme besonderer Nachteile für eine in der Corona-Pandemie besonders schwer belastete Personengruppe geht.

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Donnerstag, 11. Februar 2021

Freiheitsbeschränkungen für Geimpfte aufheben

Seniorenvertretung begrüßt Klarstellung des Deutschen Ethikrats

LINGEN Die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen begrüßt die Positionierung des Deutschen Ethikrats in seiner Ad-hoc-Empfehlung „Besondere Regeln für Geimpfte?“ vom 4. Februar.

Die Seniorenvertretung hält es nach eigenen Angaben wie der Deutsche Ethikrat im Grundsatz für richtig, Menschen, die bereits geimpft wurden, und solche, die diese Möglichkeit noch nicht hatten, bis auf weiteres gleich zu behandeln.

Zugleich spricht sich das Gremium dafür aus, die besonderen Freiheitsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege-, Senioren-, Behinderten- und Hospizeinrichtungen für Geimpfte aufzuheben. Die Seniorenvertretung unterstützt diese Position ausdrücklich.

Ingrid Hermes, 1. Vorsitzende der Seniorenvertretung  weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Belastungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen „erheblich über das hinausgehen, was andere Bürgerinnen und Bürger erdulden müssen“.

Das betreffe Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtung wie etwa den Verzicht auf gemeinsame Mahlzeiten und Gruppenangebote. Diese Sonderbelastung sei, so Hermes, nicht zu rechtfertigen, solange diese Menschen noch nicht geimpft sind. Auch die Tatsache, dass nicht alle in den Einrichtungen wohnenden und arbeitenden Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen, führe nicht zu einer grundsätzlich anderen Beurteilung.

Es müsse dann vielmehr darum gehen, die nicht Geimpften mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wie beispielsweise FFP-2-Masken, Schutzkleidung und Schnelltests besonders zu schützen. Die Seniorenvertretung begrüßt die Klarstellung, dass es an dieser Stelle nicht um Vorteile, sondern um die Rücknahme besonderer Nachteile für eine in der Corona-Pandemie besonders schwer belastete Personengruppe geht.                                                                         pm

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Freitag, 05. Februar 2021


Jung hilft Alt:

Was bewegt die Lingener über 60?

Umfrage für die Seniorenvertretung

Von Wilfried Roggendorf















Studentin Beyda Berber überreicht dem Geschäftsführer der Lingener Seni-orenvertretung Johannes Ripperda die Ergebnisse der Umfrage

Foto: Wilfried Roggendorf 

Lingen. Jung hilft Alt: Dieses Motto hat jetzt eine Gruppe Studierender umgesetzt. Die Lingener Seniorenvertretung wollte wissen, was sich die 14.600 Lingener, die älter als 60 Jahre sind, wünschen, was sie bewegt, was sie brauchen. Antworten hat die Seniorenvertretung durch eine Umfrage erhalten, die von den Studierenden entwickelt und ausgewertet wurde.

Melanie Dummler und Beyda Berber studieren im 5. Semester Betriebswirtschaft und Management am Campus Lingen . Im Rahmen einer Projektarbeit haben sie gemeinsam mit zwei weiteren Kommilitonen einen Fragebogen zu den Bereichen Mobilität, Beratungsangebot, ärztliche und pflegerische Versorgung sowie Barrierefreiheit für die Seniorenvertretung entworfen.

"240 Senioren haben an der Umfrage teilgenommen", sagt Dummler. 53 Prozent davon stammten aus dem Zentrum sowie den Ortsteilen Darme und Laxten. "Die meisten waren gut zufrieden", zieht die Studentin ein allgemeines Fazit. Doch es hätten sich auch einige Knackpunkte herausgestellt.

Viele Anmerkungen

Im Bereich der Mobilität hätten viele Senioren konkrete Anmerkungen zu Straßenschäden, schlechter Beleuchtung oder auch Hindernissen beim Radfahren gemacht. "Diese Anmerkungen haben wir alle an die Seniorenvertretung weitergegeben" sagt Berber. 

Ein weiterer Punkt sei der "Lili-Bus" gewesen. "Den nutzen nur 28,1 Prozent der Befragten", erklärt Berber. Oft hätten die Teilnehmer an der Umfrage kritisiert, dass der "Lili-Bus" sonntags nicht fährt, beim Umsteigen in eine andere Linie erneut bezahlt werden muss und das nicht überall Netz- und Linienpläne vorhanden sind. "Auch der Stundentakt wurde als zu unflexibel bezeichnet", fügt Dummler hinzu.

Bei der ärztlichen und pflegerischen Versorgung waren lange Wartezeiten auf einen Termin ein wichtiges Thema. Nur ein gutes Viertel der Befragten gab an, innerhalb einer Woche einen Arzttermin zu erhalten. In vielen Fällen dauert es vier Wochen und länger. Auf Termine beim Facharzt mussten einige der Befragten bis zu zehn Monate warten. "Vielleicht gibt es zu wenig Fachärzte in Lingen", meint Berber. Jedenfalls hätten sich 39 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage mehr Ärzte gewünscht.

Die Barrierefreiheit beim Einkaufen war ein weiteres Thema der Umfrage. Das Ergebnis: Fast 90 Prozent der Befragten war mit der Situation zufrieden. "Trotz Einschränkung kann aufgrund der guten Barrierefreiheit ohne Probleme eingekauft werden", lautet daher das Fazit der Studierenden. 

Luft nach oben gibt es den Umfrageergebnissen nach beim Beratungsangebot für Senioren in Lingen. Zwar ist dieses vielen bekannt, aber dreiviertel der Befragten nutzen es nicht. Hier gelte es, noch mehr auf das Angebot hinzuweisen.

Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Lingener Seniorenvertretung, bezeichnet die von den Studierenden entwickelte und ausgewertete Umfrage als Gewinn für die Seniorenvertretung. "Wir sind zwar etwas platt angesichts der vielen Daten, aber wissen jetzt, wo es hakt", erklärt Ripperda. Die Ergebnisse seien ein guter Leitfaden für die künftige Arbeit. "Wir werden jetzt eine Prioritätenliste erstellen und freuen uns darauf, die nach und nach umsetzen zu können", kündigt der Geschäftsführer der Lingener Seniorenvertretung an. 

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                                 Mittwoch, 20. Januar 2021

Walter Ahlrichs freut sich auf den Impfstart

84-jähriger Lingener versucht, einen Corona-Impftermin per Telefon zu bekommen

 

Von Carsten van Bevern

 

LINGEN Walter Ahlrichs aus Lingen ist 84, sehr aktiv - und gehört zur Corona-Risikogruppe. Damit er bald wieder mehr unternehmen kann, möchte er sich schnell gegen das Coronavirus impfen lassen. Zweimal hat der Lingener Senior daher schon die Telefonhotline angerufen. Am 28. Januar wird er ein drittes Mal die Nummer wählen, um einen Impftermin zu vereinbaren.












Foto: Britta Petersen/dpa

0800 9988665. Das ist die Nummer der niedersachsenweit geschalteten Hotline zur Vereinbarung vom Impfterminen gegen das Coronavirus. Walter Ahlrichs kennt die Nummer. Zweimal schon hat der Lingener, der mit seinen 84 Jahren zur sogenannten Risikogruppe gehört, diese Nummer gewählt.

Denn er möchte möglichst schnell geimpft werden: "Wie auch meine zwei Jahre jüngere Frau. Wir sind beide sehr aktiv, haben einen großen Bekanntenkreis. Und dass man sich nun schon lange nicht mehr mit Freunden treffen kann, das geht einem doch langsam auf den Keks."

Seit vielen Jahren schon trifft er sich jeden Montag mit Gleichgesinnten zu einer Fahrradtour in die Umgebung, er engagiert sich in der Lingener Seniorenvertretung und gestaltet dort die Zeitschrift Drehscheibe mit und ist auch in der Gemeinschaft der Henkel-Pensionäre aktiv. Eigentlich, denn die Corona-Pandemie hat ihm einen Strich durch viele seiner Freizeitaktivitäten gemacht.

"Ich hoffe, dass es bald losgeht mit den Impfungen     Walter Ahlrichs

Man wird ja auch langsam etwas nervös bei den         Foto: Seniorenvertretung

jedenTag veröffentlichten Zahlen", berichtet Ahlrichs in einem Telefonat mit unserer Redaktion. In unserer Zeitung habe er dann die Nummer der Hotline gelesen und sich gleich notiert.

Vor zwei Wochen habe er dann zum ersten Mal die Nummer gewählt. Und er ist auch durchgekommen. Nur: "Eigentlich habe ich in dem Gespräch nur die Auskunft bekommen, dass Termine noch nicht vereinbart werden können. Es sei schlicht noch kein Impfstoff vorhanden."

Schließlich habe er in der Lingener Tagespost gelesen und auch in den Nachrichten gehört, dass in den Senioren- und Pflegeheimen mit den Impfungen begonnen worden sei. "Das ist ja auch richtig, dass zunächst pflegebedürftige Personen und das dort eingesetzte Personal geimpft werden. Mich wundert auch etwas, dass sich dort noch nicht einmal alle Personen impfen lassen. Ich bin dort tatsächlich von einer nahezu kompletten Impfbereitschaft ausgegangen." 


Die Meinung der Seniorenvertretung: Einige Senioren, die die Hotline zum Teil auch noch gar nicht erreicht haben, haben sich anschließend bei der Lingener Seniorenvertretung gemeldet. "Das treibt die Menschen um, dass sie zu den Impfungen und den Terminen keine genauen Informationen bekommen", berichtet der Geschäftsführer des Verbandes, Johannes Ripperda, auf Nachfrage unserer Redaktion. Ein besonderes Problem sei auch die fehlende Mobilität bei vielen Personen in dieser Altersgruppe. Ripperda: "Viele wissen einfach nicht, wie sie ins Impfzentrum kommen sollen." 

Die Seniorenvertretung kritisiert daher auch das Verfahren der Information der „über-80-jährigen“         Johannes Ripperda  

über die Impftermine durch das Sozialministerium       Foto: Seniorenvertretung   

des Landes und bezeichnet dies in einer Pressemitteilung als "verfehlt und abwegig". „Wieso greift man nicht auf die von den Kommunen angebotene dezentrale Lösung mithilfe der Einwohnermeldeämter zurück?“, fragt Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Seniorenvertretung. So könnte man sicherstellen, dass die von der Ständigen Impfkommission priorisierten Impfberechtigten auch tatsächlich über den Impfablauf und die Terminvergabe informiert werden. Die Kommunen würden über ein umfassendes Melderegister mit allen wesentlichen Daten und Informationen verfügen.

Und was sagt der Lingener Seniorenberater? Diese Meinung vertritt auch Erwin Heinen. Er ist Seniorenberater der Stadt Lingen und damit ein weiterer Ansprechpartner für besorgte Senioren. Rund ein Dutzend Anrufe hat er zu diesem Thema in den letzten Tagen bekommen: "Oft sind es ältere Personen, deren Kinder weit weg wohnen, und die daher nicht wissen, wie sie dorthin kommen sollen." Er hofft daher auch, dass die Kommunen künftig ein Stück weit die Organisation vom Land übernehmen können. "Ich glaube schon, dass wir das vor Ort mit unseren Kenntnissen besser regeln können. Der Landrat ist meines Wissens auch dran an diesem Thema."

Und Walter Ahlrichs? Er hat vor wenigen Tagen zum zweiten Mal die Nummer der Hotline gewählt. Und ist wieder durchgekommen. "Ab dem 28. Januar soll ich mich wieder melden, ab diesem Tag können voraussichtlich Impftermine vereinbart werden." Der Tag ist bei den Ahlrichs im Kalender sicher rot angestrichen. Er wird einer der ersten sein, der sich an diesem Tag bei der Hotline melden wird. 

Die Hotline 0800 9988665 des Landes Niedersachsen ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr zu erreichen. Neben Terminvereinbarungen können dort auch Fragen rund um die Covid 19-Impfung geklärt werden.

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 Sonntag, 17. Januar 2021














Seniorenvertretung-Foto

Neue „Drehscheibe“: Senioren schreiben für Senioren

Lingen (beck) - „Die aktuelle 26. Ausgabe der „Drehscheibe“ ist ab sofort in allen Ausgabestellen in Lingen erhältlich“, so Johannes Ripperda (Foto), Redaktionsleiter der Seniorenzeitung. Titelthema der Ausgabe sind Erfahrungsberichte mit der Corona-Pandemie. Zudem gibt es ein Interview mit der Telefonseelsorge Emsland/Grafschaft Bentheim, einen Bericht über 100 Jahre Pfadfinder Lingen und natürlich das Rätsel sowie die Kolumne Opa Lingen. Ein bunter Strauß an Informationen, Berichte und Unterhaltung laden zum Lesen ein.

 „Die Lingener Seniorenzeitung „Drehscheibe“ soll eine Zeitschrift von Älteren für Ältere in Lingen sein“, so Ripperda. Sie möchte die Bürgerinnen und Bürgern über die vielfältigen Aktivitäten und über aktuelle wissenswerte Angebote informieren. Die Artikel sollen generationsübergreifend zur Diskussion anregen um miteinander im Gespräch zu bleiben.

Aus einem früheren Netzwerk von Vereinen und Verbänden der Stadt wie FZL, MGH, DRK, AWO, VHS, etc., entstand die Idee, eine Lingener Seniorenzeitung herauszugeben. Diese Idee wurde von der Lingener Seniorenvertretung umgesetzt.

 

Die erste Ausgabe erschien im Sommer 2013. Mit der zweiten Ausgabe im Dezember 2013 erhielt sie ihren Namen „Drehscheibe“. Jede Ausgabe umfasst 22 Seiten. Seit 2019 gibt es vier Ausgaben im Jahr. Die gesamte Auflage der „Drehscheibe“ beträgt zurzeit 2.500 Exemplare.

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                                   Dienstag, 05. Januar 2021


Masken-Lieferservice soll Schlangestehen verhindern

Apotheker bietet Service für Senioren und Risikopatienten

Von Wilfried Roggendorf

LINGEN Situationen wie Mitte Dezember verhindern: Dies ist das Ziel der Lingener Seniorenvertretung und des Apothekers Michael Koop. Damals durften Menschen ab 60 Jahren und Risikopatienten drei kostenlose FFP2-Masken in den Apotheken abholen. Und genau diese standen dann in den Warteschlangen.

Jetzt startet eine ähnliche Aktion. "Die Krankenkassen verschicken an Senioren und Risikopatienten Coupons, die zum Empfang von sechs FFP2-Masken berechtigen", erklärt Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Lingener Seniorenvertretung. Die Ausgabe der Masken soll ab Mittwoch, 6. Januar, erfolgen.















Mehr als nur diese eine FFP2-Maske wird die pharmazeutisch-technische Assistentin Lynn Leugers in den nächsten Tagen in der Lookenapotheke ausgeben                                                                             Foto: Wilfried Roggendorf

Alternative überlegt

Dass Risikopatienten nicht wieder, wie im Dezember, in den Warteschlangen stehen, ist ein gemeinsames Anliegen von Ripperda und Apotheker Koop. "Risikopatienten gehören nicht dahin, wo viele Menschen sind", sagt Koop. Deswegen habe er sich eine Alternative überlegt und sie mit der Seniorenvertretung besprochen.


Diese Alternative besteht in einem Lieferservice, den Koop anbietet. "Damit können auch Menschen, die nicht mobil sind oder nicht herausgehen wollen, ihre Coupons für die FFP2-Masken einlösen", erklärt Ripperda. Der Lieferservice sei kostenlos. Lediglich die von den Krankenkassen festgelegte Gebühr von 2 Euro je Coupon werde fällig. Einen solchen Lieferservice mit allen Lingener Apotheken anzubieten, wäre für die Seniorenvertretung nach Ansicht von Ripperda schwierig geworden: „Wir brauchten einen Partner, der auch die Logistik hat.“


Koop hatte bereits im Dezember 25.000 FFP2-Masken persönlich in Kassel abgeholt, da ihm sonst die Anlieferung zu lange gedauert hätte. "Ich erwarte derzeit eine Lieferung von weiteren 30.000 Masken", sagt der Apotheker.


Ihm ist bewusst, dass seine Kooperation mit der Seniorenvertretung und der Lieferservice bei seinen Kollegen "keine Jubelstürme auslösen" werden. Er weist deshalb darauf hin, dass jeder in seine Hausapotheke gehen und dort den Coupon für die Masken einlösen könne. "Den Lieferservice soll nur der in Anspruch nehmen, der auch wirklich darauf angewiesen ist", sagt Koop.


Erreichbar sei der Lieferservice unter Tel. 0591 9010045. Dort könnten auch Abholtermine vereinbart werden. Für Koop ist nicht wichtig, wo jemand seine FFP2-Maske bekommt. "Wichtig ist, wie bei jeder Maske, dass sie richtig getragen wird", betont der Apotheker. Mund und Nase müssten bedeckt sein.

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                               Sonntag, 20. Dezember 2020

Hochbetagte schützen

Seniorenvertretung verlangt kostenlose Testmöglichkeiten

Lingen (eb) - Die Regierungschefs der Länder haben in ihrem Beschluss vom 13.12.2020 Schutzmaßnahmen für Menschen in Alten- und Pflegeheimen beschlossen. Die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen (Ems) hält die vorgesehenen Schutzmaßnahmen für sinnvoll.

So soll in Regionen mit erhöhter Inzidenz der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für Besucher von Pflegeeinrichtungen verbindlich werden. Die Seniorenvertretung fordert jedoch, dass die verpflichtenden Tests in bzw. vor den Einrichtungen durchgeführt werden.

Meta Scharf, Mitglied der Seniorenvertretung erklärt: „Es kann den häufig selbst hochaltrigen Angehörigen nicht zugemutet werden, sich selbst – immer wieder – um einen solchen Test zu kümmern und dazu kreuz und quer durch ihre Stadt oder den Landkreis fahren zu müssen. Von den hohen Kosten ganz zu schweigen, die ein Teil der Angehörigen gar nicht aufbringen könnte. Wenn es hier nicht zu einer guten Lösung kommt, dann ist den am schwersten Betroffenen nicht geholfen.“

 

Das Bund und Länder mit den neuen Beschlüssen die Corona-Fallzahlen deutlich reduzieren wollen, begrüßt Gustav Dietrich, Mitglied der Seniorenvertretung. Dies sei gerade für die besonders gefährdeten von hoher Relevanz. 

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Freitag, 18. Dezember 2020

Senioren begrüßen Corona-Tests

LINGEN Für Menschen in Alten- und Pflegeheimen gelten besondere Schutzmaßnahmen. So soll in Regionen mit erhöhter Inzidenz der Nachweis eines aktuellen negativen Corona-Tests für Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen verbindlich werden. Die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen hält die vorgesehenen Schutzmaßnahmen für sinnvoll.

Sie fordert eigenen Angaben zufolge jedoch, dass die verpflichtenden Tests in beziehungsweise vor den Einrichtungen durchgeführt werden. „Es kann den häufig selbst hochaltrigen Angehörigen nicht zugemutet werden, sich selbst – immer wieder – um einen solchen Test zu kümmern und dazu kreuz und quer durch ihre Stadt oder den Landkreis fahren zu müssen. Von den hohen Kosten ganz zu schweigen, die ein Teil der Angehörigen gar nicht aufbringen könnte“, wird Meta Scharf von der Seniorenvertretung zitiert. 

pm 

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                                Montag, 23. November 2020

Was wünschen sich Senioren?

Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Campus gestartet

Von Wilfried Roggendorf

Lingen. Rund 14.600 Lingener sind 60 Jahre oder älter. Was bewegt diese Menschen, was brauchen sie, was wünschen sie sich? Antworten möchte die Lingener Seniorenvertretung finden. Deshalb startet sie in Zusammenarbeit mit dem Campus Lingen eine Umfrage.

"Eigentlich sollte die Meinung der Senioren mit einer Straßenumfrage ermittelt werden", sagt Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Lingener Seniorenvertretung. Doch eine solche ist wegen der Corona-Pandemie nur schlecht durchführbar. "Also mussten wir uns etwas anderes überlegen", erläutert Ripperda.

Eine Arbeitsgruppe der Seniorenvertretung stellte einen Themenkatalog auf. Dieser umfasst die Bereiche Einkaufen und Barrierefreiheit, ärztliche und pflegerische Versorgung, Mobilität, Wohnen, Kulturangebot, Freizeitangebot, ehrenamtliches Engagement, digitale Teilhabe, Beratungsangebot und die Seniorenvertretung selbst.

Thema beinhaltet sozialen Aspekt

"Mit diesem Themenkatalog haben wir uns im März an den Campus gewandt und um Unterstützung gebeten", sagt Ripperda. Prof. Frank Blümel habe diese zugesichert. Nun befasst sich eine Arbeitsgruppe des 5. Semesters des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaftslehre und Management mit der Umfrage. Zu ihr gehört auch Studentin Melanie Dumler. "Unter den für die Projektarbeit angebotenen Themen hat mich die Umfrage der Seniorenvertretung am meisten interessiert", sagt Dumler. Der Grund: Das Thema beinhalte auch einen sozialen Aspekt.

Studierende entwickeln Fragebogen

"Wir haben uns bei mehreren Treffen mit der Arbeitsgruppe der Seniorenvertretung über den Themenkatalog unterhalten und daraus einen Fragebogen entwickelt", erläutert die Studentin das weitere Vorgehen. Jetzt hofft Ripperda, dass möglichst viele Lingener Senioren an der Umfrage teilnehmen. Verteilt wird der Fragebogen über Vereine, Verbände und Initiativen sowie durch die Vorstandsmitglieder der Seniorenvertretung. Er steht zudem online unter www.seniorenvertretung-lingen.de zur Verfügung und kann dort heruntergeladen werden. Außerdem kann er bei der Geschäftsstelle der Seniorenvertretung unter Tel. 0591 4609 angefordert werden. "Dann schicken wir den Fragebogen zu", sagt Ripperda.

Ergebnisse im Januar erwartet

Die ausgefüllten Fragebögen können im Bürgerbüro der Stadt Lingen, Elisabethstraße 14-16, oder bei der Geschäftsstelle der Seniorenvertretung, Emdener Straße 7, 49809 Lingen, abgegeben werden. Die Umfrage läuft bis zum 15. Dezember. Danach machen sich Melanie Dumler und drei weitere Studierende, die zur Arbeitsgruppe gehören, an die Auswertung. Mit den Ergebnissen rechnen sie für Mitte Januar.






 


 






Studentin Melanie Dumler und Johannes Ripperda präsentieren den Frage-bogen für Senioren.                                   Foto: Wilfried Roggendorf

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                              Sonntag, 22. November 2020

- DIGITAL -

ÄLTERE SOLLEN SICH EINMISCHEN

Selbstbewusste Lingener Senioren: Unsere Stimme muss gehört werden

Von Ludger Jungeblut

Lingen . Die seit mehr als 30 Jahren bestehende Seniorenvertretung Lingen hat die Erwartung geäußert, dass so drastische Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie wie im Frühjahr nicht erneut erforderlich werden. Die Älteren hätten sehr unter den fehlenden Kontakten gelitten.

 Darauf hat Edeltraud Sänger in einer Pressemitteilung nach einer digitalen Vorstandssitzung hingewiesen .Die Vorsitzende Ingrid Hermes betonte: „Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, ältere Menschen an politischen Entscheidungen zu beteiligen.“ Auch mit Blick auf die neuen Kontaktbeschränkungen sei es notwendig, dass die Anliegen von Senioren gehört würden. Seit mehr als 30 Jahren habe es sich die Seniorenvertretung zur Aufgabe gemacht, sich für ein gutes und selbst bestimmtes Leben aller einzusetzen, hieß es in der Sitzung. 

Ein großes Potenzial

Die Seniorenvertretung weiß um das große Potenzial der Älteren und möchte Mut machen, sich vermehrt gesellschaftlich und politisch zu beteiligen und Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen zu übernehmen. Jürgen Dietrich, Mitglied der Seniorenvertretung: „Gerade im Alter haben wir die Freiheit und auch die Verantwortung, unsere politische Meinung zu äußern und aktiv zu werden.“

Seniorenvertretungen in derzeit 1300 Kommunen sind der Mitteilung zufolge ein Beispiel dafür, wie ältere Menschen vor Ort die Politik und gesellschaftliches Leben mitgestalten können. Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Seniorenvertretung, erinnerte noch einmal daran, wie wichtig es sei, die Stimme der Senioren auch auf kommunaler Ebene zu hören und als gleichberechtigte Akteure ernst zu nehmen.








Der Vorstand der Seniorenvertretung in der Stadt Lingen ermutigt zu politischem Engagement. Das Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.

                                                                                                                                        Foto: Richard Heskamp

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                              Sonntag, 22. November 2020

Selbstbestimmtes Leben

Seniorenvertretung ermutigt zu politischem Engagement

Lingen (eb) – Die Seniorenvertretung Lingen möchte ältere Mitbürger zu politischem Engagement ermutigen.

Es ist unstrittig, dass ältere Menschen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten können, die aktuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Unstrittig ist auch, dass es besonders dann gelingt, wenn Ihnen auf allen Ebenen verantwortliche Teilhabe ermöglicht wird und das Miteinander der Generation gefördert wird, heißt es in der Mitteilung.


In der letzten - Digital durchgeführten Vorstandssitzung – erklärte die Vorsitzende Ingrid Hermes: „Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, ältere Menschen an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Auch mit Blick auf die neuen Kontaktbeschränkungen ist es notwendig, dass die Anliegen von Seniorinnen und Senioren gehört werden.“

 

Seit mehr als 30 Jahren hat es sich Seniorenvertretung zur Aufgabe gemacht, sich für ein gutes und würdevolles Leben aller einzusetzen. „Dass wir als Gesellschaft die Corona-Zeit geeint überstehen und die notwendigen Einschränkungen nicht zu Lasten der Seniorinnen und Senioren gehen sollte selbstverständlich sein“, so Edeltraud Sänger, Mitglied der Seniorenvertretung. „Darum sollten so drastische Einschränkungen, wie zu Beginn der Pandemie, nicht wieder erforderlich werden.

 

Die Seniorenvertretung weiß um das großes Potenzial der Älteren und möchte Mut machen, sich vermehrt gesellschaftlich und politisch zu Beteiligen und Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen zu übernehmen. Jürgen Dietrich, Mitglied der Seniorenvertretung: „Gerade im Alter haben wir die Freiheit und auch die Verantwortung, unsere politische Meinung zu äußern und aktiv zu werden“.

 

Seniorenvertretungen in derzeit 1.300 Kommunen sind ein Beispiel dafür, wie ältere Menschen vor Ort die Politik und gesellschaftliches Leben mitgestalten können. Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Seniorenvertretung erinnerte noch einmal daran, wie wichtig es ist, die Stimme der Seniorinnen und Senioren auch auf kommunaler Ebene zu hören und als gleichberechtigte Akteure ernst zu nehmen.







Der Vorstand der Seniorenvertretung in der Stadt Lingen ermutigt zu politischem Engagement. Das Foto stammt aus dem vergangenen Jahr.

Foto: Richard Heskamp 

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               Dienstag, 01. September 2020

Flott und sicher: Training für Pedelecfahrer in Lingen 

Gutschein für Kursus beim Kauf

Von Thomas Pertz

LINGEN  Wer bei kräftigem Gegenwind auf dem Fahrrad einen anderen Radfahrer locker an sich vorbeiziehen sieht, weiß: Da ist vermutlich jemand mit technischer Unterstützung unterwegs. Dass Letzteres nicht nur ein schönes, sondern auch sicheres Fahrgefühl bleibt, dafür wollen drei Einrichtungen in Lingen sorgen.

Die Zweirad-Innung Lingen und die Verkehrswacht Lingen bieten nämlich in Kooperation mit der Seniorenvertretung der Stadt ein kostenloses Sicherheitstraining für Neubesitzer von Pedelecs an. Beim Erwerb eines solchen Fahrrades in einem der Zweiradbetriebe im Altkreis Lingen gibt es einen entsprechenden Gutschein.

Pedelecs, E-Bikes - worin liegt der Unterschied? Die Bezeichnung "E-Bike" ist häufiger zu hören. Der größte Anteil aller angebotenen E-Bikes sind eigentlich Pedelecs. Pedelecs bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Erfolgt die Pedalunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde, gelten Pedelecs als Fahrrad und sind nicht zulassungspflichtig.

E-Bikes fahren auf Knopfdruck auch ohne Pedalunterstützung. Dieses System ist ab sechs Kilometer pro Stunde zulassungspflichtig.

„E-Bikes eher selten“

Deshalb werden E-Bikes eher selten angeboten. "Der Verkauf liegt bei uns bei unter ein Prozent", erklärte Zweiradhändler Hermann Krone aus Schepsdorf. Überwiegend verkauft würden Pedelecs, sagte der Obermeister des Zweiradmechanikerhand-werks in Lingen.















Foto: Thomas Pertz

Krone, Ingrid Hermes, Vorsitzende der Seniorenvertretung in Lingen, ihr Kollege Johannes Ripperda und Franz Kleene von der Verkehrswacht in Lingen warben in einem Pressegespräch für das kostenlose Sicherheitstraining beim Kauf eines Pedelecs. "Dafür haben wir auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße sehr gute Voraussetzungen", sagte Kleene. Der Lingener engagiert sich seit vielen Jahren rund um das Thema Sicherheit, egal, ob jemand auf vier oder zwei Rädern unterwegs ist.

"Wir begrüßen ein solches Sicherheitstraining", sagte Obermeister Krone. Es gehe beim Umgang mit einem Pedelec im Übrigen nicht nur um die Einschätzung des eigenen Fahrverhaltens, sondern auch um das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer. "Autofahrer unterschätzen, dass jemand auf einem Pedelec viel schneller an einem bestimmten Punkt ist als jemand auf dem Fahrrad", sagte Kleene.

Neubesitzer von Pedelecs, die ihren Gutschein für ein Sicherheitstraining einlösen wollen, können sich bei Franz Kleene unter 0171/7517970 oder per Mail an franz.kleene@web.de melden.

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                                    Sonntag, 23. August 2020

Seniorenvertretung  in Lingen fordert einen „Digitalpakt Alter" 

LINGEN (eb)  Der Zugang zum Internet muss für alle Bürger unabhängig von ihrem Alter gewährleitet sein. Das ist aus Sicht der Seniorenvertretung der Stadt Lingen das zentrale Ergebnis des achten Altersberichts der Bundesregierung „Ältere Menschen und Digitalisierung“, der in Berlin vorgestellt wurde.

Die Altersberichtskommission hat die große Bedeutung der Digitalisierung für das Leben älterer Menschen in den Fokus gerückt. Die Seniorenvertretung fordert in ihrer Stellungnahme zum Altersbericht - analog zum „DigitalPakt Schule“ - einen „Digitalpakt Alter“.

„Teilhabe und Teilnahme am konkreten Leben bedeuten Lebensqualität – auch in den Jahren obendrauf. Bescheid wissen, mitreden und mitmachen helfen. Und die neuen Medien sind dabei eine zusätzliche Chance. Auch bei Krankheit und Immobilität können die digitalen Kontakte eine große Hilfe sein“, so die Vorsitzende der Seniorenvertretung Ingrid Hermes.

Nach Ansicht der Seniorenvertretung müssen älteren Menschen in allen Kommunen niedrigschwellige Angebote zum Erwerb von digitalen Kompetenzen offen stehen, die die Vielfalt der älteren Generationen berücksichtigen. Die Verfügbarkeit des Internets ist für alle zu gewährleisten, unabhängig von Wohnort, Wohnform und finanziellen Möglichkeiten. Dies gilt insbesondere auch für Bewohner von Pflegeeinrichtungen, die aufgrund mangelnder Internetverbindungen bislang häufig von digitaler Teilhabe ausgeschlossen sind.

Zugleich fordert die Seniorenvertretung in ihrer Stellungnahme das Recht auf ein Leben ohne Internet. Analoge Zugänge und Angebote wie zum Beispiel bei Behördenangelegenheiten, Fahrscheinkauf, Bankgeschäften und vielem mehr, müssen weiterhin ohne Nachteile wie erhöhte Servicegebühren verfügbar sein.

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                                     Montag, 17. August 2020

„Zugang zum Internet für alle“ 

Seniorenvertretung  in Lingen fordert einen „Digitalpakt Alter" 


LINGEN Der Zugang zum Internet muss für alle Bürger unabhängig von ihrem Alter gewährleitet sein. Das ist aus Sicht der Lingener Seniorenvertretung das zentrale Ergebnis des achten Altersberichts der Bundesregierung „Ältere Menschen und Digitalisierung“, der in Berlin vorgestellt wurde.

Wie die Seniorenvertretung mitteilte, ist in dem Bericht die große Bedeutung der Digitalisierung für das Leben älterer Menschen in den Fokus gerückt. Die Seniorenvertretung fordert in ihrer Stellungnahme zum Altersbericht - analog zum „DigitalPakt Schule“ - einen „Digitalpakt Alter“.

„Teilhabe und Teilnahme am konkreten Leben bedeuten Lebensqualität – auch in den Jahren obendrauf“ erklärte die Vorsitzende der Seniorenvertretung Ingrid Hermes. Es gehe um Bescheid wissen, Mitreden und Mitmachen. Und die neuen Medien sind dabei eine zusätzliche Chance „Auch bei Krankheit und Immobilität können die digitalen Kontakte eine große Hilfe sein“, so Hermes.

Nach Ansicht der Seniorenvertretung müssen älteren Menschen in allen Kommunen niedrigschwellige Angebote zum Erwerb von digitalen Kompetenzen offen stehen, die die Vielfalt der älteren Generationen berücksichtigen. Die Verfügbarkeit des Internets ist für alle zu gewährleisten, unabhängig von Wohnort, Wohnform und finanziellen Möglichkeiten. Dies gilt insbesondere auch für Bewohner von Pflegeeinrichtungen, die aufgrund mangelnder Internetverbindungen bislang häufig von digitaler Teilhabe ausgeschlossen sind.

Zugleich fordert die Seniorenvertretung in ihrer Stellungnahme das Recht auf ein Leben ohne Internet. Analoge Zugänge und Angebote wie z.B. bei Behördenangelegenheiten, Fahrscheinkauf, Bankgeschäften und vielem mehr, müssen weiterhin ohne Nachteile wie erhöhte Servicegebühren verfügbar sein.

Für den Einsatz von digitalen Technologien in der Pflege befürwortet die Seniorenvertretung die Empfehlung der Altersberichtskommission, diese immer nur unterstützend, niemals als Ersatz einzusetzen. Ethische Fragen sollten frühzeitig und unter Einbeziehung der Betroffenen diskutiert werden.                        pm

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