"Wir Gemeinsam"

 

Pressearchiv 2021 

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Sonntag, 19. Dezember 2021



Neue Aufgaben in Angriff nehmen

Konstituierende Sitzung: Seniorenvertretung in der Stadt Lingen wählt Vorstand

Lingen (eb) - Nach der Neuwahl der Seniorenvertretung in der Stadt Lingen hat sich die Vertretung zu ihrer konstituierenden Sitzung getroffen und den Vorstand sowie Delegierte gewählt.














Die Mitglieder der Seniorenvertretung Lingen mit den Vertretern der Verwaltung                                                                           Heskamp-Foto


Zur neuen Vorsitzenden wurde Mechthild Goldschmitt gewählt. Ihr Vertreter ist Heinz-Peter Gebhardt. Johannes Ripperda wurde als Geschäftsführer bestätigt. Jürgen Dietrich vertritt die Seniorenvertretung als Delegierter beim Landesseniorenrat Niedersachsen e.V. sowie in der Arbeitsgemeinschaft Weser Ems.

Zum Delegierten für den Beirat für Seniorinnen und Senioren des Landkreises Emsland wurde Johannes Thelen gewählt.

Nach der konstituierenden Sitzung waren sich laut Pressemitteilung alle Mitglieder der Seniorenvertretung einig, die anstehenden Aufgaben für die Seniorinnen und Senioren in der Stadt Lingen (Ems)  umgehend in Angriff zu nehmen.

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Montag, 13. Dezember 2021


KURZ NOTIERT

Seniorenvertretung hat neuen Vorstand

Bei ihrer konstituierenden Sitzung hat die Seniorenvertretung Lingen einen neuen Vorstand gewählt.

Neue Vorsitzende ist nun Mechthild Goldschmitt, ihr Vertreter ist Heinz-Peter Gebhardt. Johannes Ripperda wurde als Geschäftsführer bestätigt.

Jürgen Dietrich vertritt die Seniorenvertretung als Delegierter beim Landesseniorenrat Niedersachsen e.V. sowie in der Arbeitsgemeinschaft Weser Ems. Zum Delegierten für den Beirat für Seniorinnen und Senioren des Landkreises Emsland wurde Johannes Thelen gewählt.                                            pm

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Dienstag, 16. November 2021


Die neuen Seniorenvertreter und ihre Aufgaben in Lingen

Die meisten Stimmen für Mechthild Goldschmitt / Niedrige Wahlbeteiligung

Thomas Pertz

Lingen Die Wahl der Seniorenvertretung in Lingen ist beendet, die Namen der gewählten Vertreterinnen und Vertreter stehen fest.

Die Wahl der Seniorenvertretung hatte in der vergangenen Woche im Lingener Rathaus stattgefunden. Per Briefwahl hatten Lingener Bürger ab dem 60. Lebensjahr auch schon Ende Oktober Gelegenheit dazu. Die Möglichkeit, an der Wahl teilzunehmen, hatten auch ältere Menschen in den Pflegeheimen. Dorthin waren in der vergangenen Woche Vertreter des Wahlvorstandes unterwegs. 















Der Wahlvorstand führte die Wahl der Seniorenvertretung in Lingen durch.                                                                                                                       Foto: Thomas Pertz

Die Seniorenvertretung ist das Sprachrohr der älteren Bürger der Stadt und beschäftigt sich in regelmäßigen Sitzungen und Arbeitskreisen unter anderem mit Fragen der Mobilität, der ärztlichen und pflegerischen Versorgung sowie der Barrierefreiheit. Die Mitglieder beobachten die Sitzungen der politischen Gremien der Stadt und bringen sich mit Vorschlägen ein. Und sie greifen aktuelle Themen und Fragen auf: Was ist nach dem Berufsleben? Wann muss oder sollte ich meinen Führerschein abgeben? Und wie komme ich im Alter fit durch den Alltag?

Insgesamt waren 15.000 Menschen in Lingen ab dem Geburtsjahr 1961 wahlberechtigt. Nur ein geringer Teil nutzte allerdings diese Möglichkeit. "Abgegeben wurden 460 Stimmen", sagte Seniorenberater Erwin Heinen. Immerhin doppelt so viele wie bei der Wahl vor fünf Jahren.

Gewählt wurden: Mechthild Goldschmitt, 237 Stimmen, Johannes Ripperda, 218, Heinz-Peter Gebhardt, 148, Johannes Thelen, 144, Siegfried Gebbeken, 126, Jürgen Dietrich, Werner Schnieders (beide 109), Gudrun Ahrens, 107, Meta Scharf, 81, Ingrid Schmitz, 57 und Georg Thole, 55.

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Sonntag, 07. November 2021


Oberbürgermeister lobt Sprachrohr für ältere Generation

Ehrung beim Jahresempfang der Seniorenvertretung Lingen – Gesamtschule Emsland und Schülerfirma FRANZ-IT erhalten Engagement-Preis 

Lingen (eb) Für ihr langjähriges Engagement in der Seniorenarbeit wurde jetzt beim Jahresempfang der Seniorenvertretung in der Stadt Lingen (Ems) im Waldhotel Neerschulte die Gesamtschule Emsland sowie die Schülerfirma FRANZ-IT des Franziskus Gymnasiums mit dem Engagement-Preis 2021 für Senioren vor einem großen Auditorium ausgezeichnet.

In der Laudatio erläuterten die Koordinatoren Walter Ahlrichs für die Gesamtschule sowie Johannes Ripperda für FRANZ-IT, das die Schüler mit ihren Fachlehrern sich im Anleiten und Unterrichten der Senioren im Bereich Computer, Tablet und Smartphone umfassend beschäftigen. Das Generationsübergreifende Miteinander der Schüler und Senioren sei ein Erfolgsmodell das schon über 200 Teilnehmer der IT Technik nähergebracht habe. Die Kooperation mit der Gesamtschule wurde 2012 und mit der FRANZ-IT 2017 seitens der Seniorenvertretung eingegangen.

Die Vorsitzende der Seniorenvertretung, Ingrid Hermes sowie Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen (Ems) zeichneten die  Engagement-Preisträger aus. Die Anleitung von Senioren im Bereiche neue Medien ist ein wichtiger Beitrag in der heutigen Zeit sei. Die Pandemie habe gezeigt, dass ohne digitale Vernetzung ein Kommunikationsdefizit entstehe führte Krone an. Den Preisträgern zollte er Dank und sprach von einem Generationenübergreifenden Projekt, dass man fortführen müsse.
















Die Vertreter der Schülerfirma "FRANZ-IT" des Franziskus Gymnasium, Lingen Nils Haberland und Marek Roß, erhielten den Engagement-Preis 2021 der Seniorenvertretung Lingen aus den Händen von Oberbürgermeister Dieter Krone (l.) und Ingrid Hermes, Vorsitzende der Seniorenvertretung

Heskamp-Foto

Zum Auftakt gab es eine Kaffeetafel für die Gäste, aus den Vereinen, Verbänden, Institutionen der Seniorenarbeit in Lingen sowie Kooperationspartner und Sponsoren der Seniorenvertretung.

Krone führte aus das es Menschen braucht, die andere vertreten, deren Interessen wahrnehmen und diese gebündelt artikulieren. „Für die Senioren in unserer Stadt in vielfältiger Weise erfüllt diese Anliegen die Seniorenvertretung. Sie dient als Sprachrohr für die ältere Generation in Lingen“. Er hob hervor, das mit der Lingener Seniorenzeitung „Drehscheibe“ sowie der Internetseite der Seniorenvertretung eine Umfangreiche Informationsquelle nicht nur für Senioren seitens der Seniorenvertretung zur Verfügung gestellt werde. Die leider wegen der Pandemie ausgefallenen Vorlesungen des Senioren Campus Lingen sowie die IT-Schulungen der Senioren seien weitere interessante Angebote. Er dankte den Mitgliedern der Seniorenvertretung sowie den anwesenden Vereinen, Verbänden und Institutionen für ihre breitgefächerte ehrenamtlichen Hilfs- und Unterstützungsangeboten  in Lingen.

Der Rückblick auf das Jahr 2021 stand im Mittelpunkt des Empfanges. In einer digitalen Präsentation ließ Ingrid Hermes die Aktivitäten des Jahres 2020 Revue passieren. Seit Mitte April liefen die Aktivitäten über die Digitalen Medien. Dank der fast täglichen Aktualisierung war der Besuch der Seiten sehr hoch. Im August wurde in Kooperation mit der Zweiradinnung Lingen und der Verkehrswacht Lingen das Projekt „Gutschein für Ihre Sicherheit“ vorgestellt. Eine Umfrage in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen zur Lebenssituation der Seniorinnen und Senioren in Lingen wurde im November-Dezember 2020 durchgeführt.

Erwin Heinen, Seniorenberater der Stadt Lingen berichtet dann über die anstehenden Wahlen der Seniorenvertretung in der Stadt Lingen vom 08.11 (Mo.) bis 12.11. (Fr.) Er informierte die Gäste über die Wahlmodalitäten und rief alle anwesenden auf,  bei den Senioren für die Abgabe ihrer Stimme zu werben.

Ingrid Hermes und OB Dieter Krone verabschiedeten die  ausscheidenden Mitglieder der Seniorenvertretung mit einer Dankurkunde und einem Geschenk. Diese waren Brigitte Brüggmann (5 Jahre Mitglied der Vertretung), Edeltraud Sänger (5 Jahre), Ingrid Hermes (9 Jahre), Ursula Ramelow (10 Jahre) Walter Ahlrichs (10 Jahre), Gustav Dietrich (10 Jahre) und Heinrich Feldmann (15 Jahre).

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Montag, 18. Oktober 2021







13 Männer und Frauen kandidieren für einen Sitz in der Seniorenvertretung in Lingen.                                                                                         Foto: Thomas Pertz

Sprachrohr der Älteren

Seniorenvertretung in Lingen wird neu gewählt / Briefwahl ab Montag

Thomas Pertz

Senioren, die in Lingen etwas bewegen wollen, müssen das nicht alleine tun. Dafür gibt es die Seniorenvertretung.

Die Wahl des elfköpfigen Gremiums findet, anders als bei der Kommunal- oder Bundestagswahl, nicht an einem einzigen Tag statt. "Ab Montag, 18. Oktober können Wahlberechtigte ihre Briefwahlunterlagen im Rathaus abholen", erläutert Seniorenberater und Wahlausschussvorsitzender Erwin Heinen. Die Briefwahlunterlagen sind bis zum 5. November in der Verwaltung in Zimmer 410 erhältlich. Es wird gebeten, sich unter 0591/9144546 einen Termin geben zu lassen, um Wartezeiten beim Abholen der Unterlagen zu vermeiden.

13 Namen stehen darauf: Gudrun Ahrens, Jürgen Dietrich, Alfons Führs, Siegfried Gebbeken, Heinz-Peter Gebhardt, Mechthild Goldschmitt, Werner Otte, Johannes Ripperda, Meta Scharf, Ingrid Schmitz, Werner Schnieders, Johannes Thelen und Georg Thole. Von den 13 sind neun Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zum ersten Mal um einen Sitz in dem elfköpfigen Gremium bewerben.

Die Seniorenvertretung als Sprachrohr der älteren Bürger der Stadt beschäftigt sich in regelmäßigen Sitzungen und Arbeitskreisen unter anderem mit Fragen der Mobilität, die ärztliche und pflegerische Versorgung sowie Barrierefreiheit. Die Mitglieder beobachten die Sitzungen der politischen Gremien der Stadt und bringen sich mit Vorschlägen ein. Und sie greifen aktuelle Themen auf. Was ist nach dem Berufsleben?, wann muss oder sollte ich meinen Führerschein abgeben, wie komme ich im Alter fit durch den Alltag? sind solche Fragen.

Die Wahl findet im Zeitraum von Montag bis Freitag, 8. bis 12. November, im Wahllokal P05 im Rathaus während der üblichen Öffnungszeiten statt. Der Raum befindet sich im Erdgeschoss und ist barrierefrei zugänglich. Die Öffnungszeiten am Montag und Dienstag sind von 9 bis 16 Uhr, am Mittwoch von 9 bis 12.30 Uhr, am Donnerstag von 14 bis 20 Uhr und am Freitag von 9 bis 12.30 Uhr.

Wir haben in Lingen rund 15 000 Wahlberechtigte", erläutert Erster Stadtrat Stefan Altmeppen. Wahlberechtigt seien die Jahrgänge ab dem Geburtsjahr 1961. Jeder Wahlberechtigte hat drei Stimmen, die er verteilen, aber auch einem einzigen Kandidaten geben kann. In der Wahlwoche werde der Wahlvorstand außerdem die Pflegeheime der Stadt besuchen, um den Senioren dort die Möglichkeit zur Teilnahme an der Wahl zu geben, sagte Heinen. Er und Altmeppen hoffen, dass deshalb möglichst viele der 60 Jahre und älteren Bürger der Stadt von ihrem Wahlrecht auch Gebrauch machen.

Neue Drehscheibe

Passend zur Wahl der Seniorenvertretung erscheint die 29. Ausgabe der „Drehscheibe“. Sie ist ab sofort wieder in allen Ausgabestellen in Lingen erhältlich. Titelthema dieser Ausgabe ist die Wahl der Seniorenvertretung  mit Vorstellung der Kandidaten. Weitere Themen: Was nach dem Berufsleben, Führerscheinumtauschpflicht, Im Alter fit durch den Alltag, Termine und natürlich das Rätsel sowie die Kolumne Opa Lingen. Ein bunter Strauß an Informationen, Berichte und Unterhaltung laden zum Lesen ein.

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Dienstag, 24. August 2021


Senioren in Lingen wählen ihre Vertretung

Wer möchte kandidieren? / Bewerbung bis 5. September

Thomas Pertz

Bürger in Lingen, die 60 Jahre und älter sind, wählen in der Zeit vom 8. bis 12. November die Seniorenvertretung der Stadt. Wer sich bewerben will, hat noch Gelegenheit dazu.

Das elfköpfige Team in der Seniorenvertretung spiegelt durch seine Mitglieder die Vereine in der Stadt wider, die sich in der Seniorenarbeit engagieren. Rund 14600 Menschen in der Stadt sind älter als 60 Jahre. Ihre Interessen zu vertreten, ist der Seniorenvertretung seit über 30 Jahren ein großes Anliegen. Eine Reihe von Aktivitäten der Seniorenvertretung bis 2019, die dann durch die Corona-Pandemie abrupt gestoppt werden mussten, gibt es bereits: von der Einkaufshilfe für Senioren über Angebote zum Umgang mit neuen Medien bis hin zu Infoveranstaltungen zu Seniorenthemen. Was Senioren in Lingen bewegt - und was sie verärgert -  haben sie erst vor wenigen Monaten Studierende auf dem Campus Lingen ermittelt.










Den Umgang mit den Neuen Medien bringen Schüler der Gesamtschule Emsland interessierten Senioren bei.                                       Foto: Seniorenvertretung Lingen

Im Rahmen einer Projektarbeit hatten sie  einen Fragebogen zu den Bereichen Mobilität, Beratungsangebot, ärztliche und pflegerische Versorgung sowie Barrierefreiheit für die Seniorenvertretung entworfen. Im Bereich der Mobilität hatten viele Senioren konkrete Anmerkungen zu Straßenschäden, schlechter Beleuchtung oder auch Hindernissen beim Radfahren gemacht.

Weiteres Thema  in der Projektarbeit war der Lili-Bus. Oft hatten die Teilnehmer an der Umfrage kritisiert, dass der "Lili-Bus" sonntags nicht fahre, beim Umsteigen in eine andere Linie erneut bezahlt werden muss und das nicht überall Netz- und Linienpläne vorhanden sind.

Die Mitglieder der Seniorenvertretung Lingen. Im November finden die nächsten Wahlen statt.                                                                           Foto: Richard Heskamp

Solche Beobachtungen nicht auf sich beruhen zu lassen, sondern daraus abgeleitete Forderungen in den entsprechenden politischen Gremien einzubringen, ist Aufgabe der Lingener Seniorenvertretung. Aus dem elfköpfigen Gremium werden zum Ende dieser Wahlperiode sieben Mitglieder ausscheiden. Mitglieder der Seniorenvertretung appellierten deshalb in einem Pressegespräch an die Bürger, sich bei der Wahl der Seniorenvertretung als Kandidatin oder Kandidat zu bewerben. Bewerbungsschluss für eine Mitarbeit in der Seniorenvertretung ist der 5. September. Adressat für die Bewerbungen ist Seniorenberater Erwin Heinen im Lingener Rathaus. Bewerbungen können per Post (Stadt Lingen, Seniorenwahl, zu Händen Erwin Heinen, Elisabethstraße 14-16, 49808 Lingen) oder per Mail an e.heinen@lingen.de geschickt werden.

Wahlberechtigt sind alle Bürger der Stadt Lingen, die am Wahltag 60 Jahre und älter sind und ihren ersten Wohnsitz seit sechs Monaten in Lingen haben. Die Bekanntgabe des Wahlergebnisses erfolgt am 16. November, die konstituierende Sitzung der neu gewählten Seniorenvertretung ist für den 8. Dezember vorgesehen.

An dem Wahlverfahren hatte es vor vier Jahren viel Kritik gegeben, unter anderem auch deshalb, weil die Wahl selbst auf einen eingegrenzten Zeitrahmen an einem Tag festgelegt worden war. Dieses Mal finden die Wahlen zur Seniorenvertretung im Zeitraum vom 8. bis 12. November während der Öffnungszeiten des Rathauses, am Donnerstag auch abends und stundenweise in den Altenheimen statt.

Eine Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten ist in einer Informationsveranstaltung am 4. November vorgesehen, ebenso in der Ausgabe der Seniorenzeitung "Drehscheibe" Mitte Oktober

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Sonntag, 11. Juli 2021


Digitale Teilhabe auch für die älteren Mitbürger

Seniorenvertretung der Stadt Lingen erhält neueTablets von der Gesundheitsregion EUREGIO – Umgang mit Technik erlernen

Lingen (eb) – Die Seniorenvertretung der Stadt Lingen hat kürzlich mobile Computer erhalten. Die Tablets haben Vertreter der Gesundheitsregion Euregio überreicht.

Die Vorsitzende Ingrid Hermes bedankte sich im Namen der Seniorenvertretung in der Stadt Lingen bei Thomas Nerlinger, Geschäftsführer und Projektleiter der Gesundheitsregion Euregio sowie bei Stefanie Göcken, Projektkoordinatorin Emsland des Regionalen Pflegekompetenzzentrum (ReKo), für die Überlassung der Tablets. Sie führte aus, dass die Digitalisierung auch für die Senioren ein wichtiges Thema sei und hier noch viel Beratungsbedarf bestehe. „Multiplikatoren können anderen Seniorinnen und Senioren dabei helfen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen und den Umgang mit Technik zu erlernen, dies ist durch die Seniorenvertretung der Stadt Lingen (Ems) gegeben und darüber freuen wir uns sehr“.










Die mobilen Computer wurden an die Seniorenvertretung der Stadt Lingen überreicht: (v.l.) Thomas Nerlinger, Marianne Schlütke-Bührs, Ingrid Hermes, Stefanie Göcken, Johannes Ripperda                  Gesundheitsregion-Euregio-Foto

Für die Redaktion der Lingener Seniorenzeitung „Drehscheibe“ unterstrich Marianne Schlütke-Bührs, dass mit den Tablets, die aus Mitteln der Projekte Dorfgemeinschaft 2.0 und ReKo finanziert werden, eine einheitliche und zeitgemäße digitale Struktur für die Redaktionsmitglieder beginne. Die installierten Apps sorgen dafür, dass ein schneller Austausch von Informationen sowie eine gute Vernetzung für mehr Effektivität bei der Arbeit der Redaktion gegeben sei.

„Auch die Arbeit bei der Schulung von Seniorinnen und Senioren im digitalen Bereich erlebe mit der Überlassung der Tablets eine hervorragende Voraussetzung“, betonte Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Seniorenvertretung. Somit sei man jetzt auch imstande, den Schulungsteilnehmern die Hardware bereit zu stellen. Insgesamt entstehe durch die Überlassung der Tablets ein Mehrwert für die Arbeit der Seniorenvertretung Lingen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Seniorenvertretung der Stadt Lingen und die beteiligten Akteure unsere Projektaktivitäten engagiert und tatkräftig unterstützen“, so Thomas Nerlinger und ergänzt: „Das ist ein wertvoller Beitrag zum Gelingen und eine bedeutsame Hilfestellung für Senioren, die Vorteile digitaler Anwendungen bedarfsgerecht und praktisch kennenzulernen.“

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Freitag, 02. Juli 2021


Senioren suchen Vertreter

LINGEN. Die Lingener Seniorenvertretung sucht neue Mitglieder, die Lust haben, sich zu engagieren und in diesem Jahr vom 08. bis 12. November zur Wahl zu stellen. Dafür können sie sich nach Angaben der Seniorenvertretung ab dem 05. Juli bewerben. Bewerbungsschluss ist der 05. September. Informationen auf www.lingen.de. Wahlberechtigt und wählbar sind alle Bürger, die am Wahltag mindestens 60 Jahre alt sind und ihren ersten Wohnsitz seit sechs Monaten in der Stadt Lingen haben. Die Wahl findet vom 08. bis 12. November statt. Die Lingener Seniorenvertretung hat sich als Sprachrohr der Generation über 60 etabliert.

pm

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Sonntag, 07. März 2021


Zunehmende Vereinsamung

Lingen (eb) - Ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie warnt die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen (Ems) eindringlich vor der zunehmenden Vereinsamung älterer Menschen. „Isolation kann Menschenleben kosten“, sagte die Vorsitzende der Seniorenvertretung, Ingrid Hermes. „Depressionen, Schlaganfälle und Herzinfarkte nehmen nicht nur in der älteren Generation erschreckend zu.“ Ingrid Hermes verwies auf eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Altersfragen, wonach sich jede siebte Person ab 46 Jahre einsam fühlt. „Wir müssen uns diesen schwerwiegenden Folgen der Pandemie verstärkt widmen“, fordert die Seniorenvertretung einen wirksamen Aktionsplan gegen Einsamkeit.

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Sonntag, 14. Februar 2021

 

Seniorenvertretung informiert

Lingen (eb) - Die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen begrüßt die Positionierung des Deutschen Ethikrats in seiner Ad-hoc-Empfehlung „Besondere Regeln für Geimpfte?“ vom 4. 2. 2021. Die Seniorenvertretung hält es wie der Deutsche Ethikrat im Grundsatz für richtig, Menschen, die bereits geimpft wurden, und solche, die diese Möglichkeit noch nicht hatten, bis auf weiteres gleich zu behandeln. Zugleich spricht sich das Gremium dafür aus, die besonderen Freiheitsbeschränkungen für Bewohner in Pflege-, Senioren-, Behinderten- und Hospizeinrichtungen für Geimpfte aufzuheben.

Ingrid Hermes, 1. Vorsitzende der Seniorenvertretung  weist darauf hin, dass die Belastungen für Bewohner von Pflegeeinrichtungen „erheblich über das hinausgehen, was andere Bürgerinnen und Bürger erdulden müssen“. Das betrifft Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtung wie etwa den Verzicht auf gemeinsame Mahlzeiten und Gruppenangebote. Diese Sonderbelastung sei, so Hermes, nur zu rechtfertigen, solange diese Menschen noch nicht geimpft sind. Auch die Tatsache, dass nicht alle in den Einrichtungen wohnenden oder arbeitenden Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen, führe nicht zu einer grundsätzlich anderen Beurteilung. Es müsse dann vielmehr darum gehen, die nicht Geimpften mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wie beispielsweise FFP-2-Masken, Schutzkleidung und Schnelltests besonders zu schützen.

Die Seniorenvertretung begrüßt die Klarstellung, dass es an dieser Stelle nicht um Vorteile, sondern um die Rücknahme besonderer Nachteile für eine in der Corona-Pandemie besonders schwer belastete Personengruppe geht.

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Donnerstag, 11. Februar 2021


Freiheitsbeschränkungen für Geimpfte aufheben

Seniorenvertretung begrüßt Klarstellung des Deutschen Ethikrats

LINGEN Die Seniorenvertretung in der Stadt Lingen begrüßt die Positionierung des Deutschen Ethikrats in seiner Ad-hoc-Empfehlung „Besondere Regeln für Geimpfte?“ vom 4. Februar.

Die Seniorenvertretung hält es nach eigenen Angaben wie der Deutsche Ethikrat im Grundsatz für richtig, Menschen, die bereits geimpft wurden, und solche, die diese Möglichkeit noch nicht hatten, bis auf weiteres gleich zu behandeln.

Zugleich spricht sich das Gremium dafür aus, die besonderen Freiheitsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner in Pflege-, Senioren-, Behinderten- und Hospizeinrichtungen für Geimpfte aufzuheben. Die Seniorenvertretung unterstützt diese Position ausdrücklich.

Ingrid Hermes, 1. Vorsitzende der Seniorenvertretung  weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass die Belastungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen „erheblich über das hinausgehen, was andere Bürgerinnen und Bürger erdulden müssen“.

Das betreffe Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen sowie Kontaktbeschränkungen innerhalb der Einrichtung wie etwa den Verzicht auf gemeinsame Mahlzeiten und Gruppenangebote. Diese Sonderbelastung sei, so Hermes, nicht zu rechtfertigen, solange diese Menschen noch nicht geimpft sind. Auch die Tatsache, dass nicht alle in den Einrichtungen wohnenden und arbeitenden Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen, führe nicht zu einer grundsätzlich anderen Beurteilung.

Es müsse dann vielmehr darum gehen, die nicht Geimpften mit den zur Verfügung stehenden Mitteln wie beispielsweise FFP-2-Masken, Schutzkleidung und Schnelltests besonders zu schützen. Die Seniorenvertretung begrüßt die Klarstellung, dass es an dieser Stelle nicht um Vorteile, sondern um die Rücknahme besonderer Nachteile für eine in der Corona-Pandemie besonders schwer belastete Personengruppe geht.                                                                                          pm

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Freitag, 05. Februar 2021


Jung hilft Alt:

Was bewegt die Lingener über 60?

Umfrage für die Seniorenvertretung

Von Wilfried Roggendorf










Studentin Beyda Berber überreicht dem Geschäftsführer der Lingener Seni-orenvertretung Johannes Ripperda die Ergebnisse der Umfrage

Foto: Wilfried Roggendorf

Lingen. Jung hilft Alt: Dieses Motto hat jetzt eine Gruppe Studierender umgesetzt. Die Lingener Seniorenvertretung wollte wissen, was sich die 14.600 Lingener, die älter als 60 Jahre sind, wünschen, was sie bewegt, was sie brauchen. Antworten hat die Seniorenvertretung durch eine Umfrage erhalten, die von den Studierenden entwickelt und ausgewertet wurde.

Melanie Dummler und Beyda Berber studieren im 5. Semester Betriebswirtschaft und Management am Campus Lingen . Im Rahmen einer Projektarbeit haben sie gemeinsam mit zwei weiteren Kommilitonen einen Fragebogen zu den Bereichen Mobilität, Beratungsangebot, ärztliche und pflegerische Versorgung sowie Barrierefreiheit für die Seniorenvertretung entworfen.

"240 Senioren haben an der Umfrage teilgenommen", sagt Dummler. 53 Prozent davon stammten aus dem Zentrum sowie den Ortsteilen Darme und Laxten. "Die meisten waren gut zufrieden", zieht die Studentin ein allgemeines Fazit. Doch es hätten sich auch einige Knackpunkte herausgestellt.

Viele Anmerkungen

Im Bereich der Mobilität hätten viele Senioren konkrete Anmerkungen zu Straßenschäden, schlechter Beleuchtung oder auch Hindernissen beim Radfahren gemacht. "Diese Anmerkungen haben wir alle an die Seniorenvertretung weitergegeben" sagt Berber.

Ein weiterer Punkt sei der "Lili-Bus" gewesen. "Den nutzen nur 28,1 Prozent der Befragten", erklärt Berber. Oft hätten die Teilnehmer an der Umfrage kritisiert, dass der "Lili-Bus" sonntags nicht fährt, beim Umsteigen in eine andere Linie erneut bezahlt werden muss und das nicht überall Netz- und Linienpläne vorhanden sind. "Auch der Stundentakt wurde als zu unflexibel bezeichnet", fügt Dummler hinzu.

Bei der ärztlichen und pflegerischen Versorgung waren lange Wartezeiten auf einen Termin ein wichtiges Thema. Nur ein gutes Viertel der Befragten gab an, innerhalb einer Woche einen Arzttermin zu erhalten. In vielen Fällen dauert es vier Wochen und länger. Auf Termine beim Facharzt mussten einige der Befragten bis zu zehn Monate warten. "Vielleicht gibt es zu wenig Fachärzte in Lingen", meint Berber. Jedenfalls hätten sich 39 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage mehr Ärzte gewünscht.

Die Barrierefreiheit beim Einkaufen war ein weiteres Thema der Umfrage. Das Ergebnis: Fast 90 Prozent der Befragten war mit der Situation zufrieden. "Trotz Einschränkung kann aufgrund der guten Barrierefreiheit ohne Probleme eingekauft werden", lautet daher das Fazit der Studierenden.

Luft nach oben gibt es den Umfrageergebnissen nach beim Beratungsangebot für Senioren in Lingen. Zwar ist dieses vielen bekannt, aber dreiviertel der Befragten nutzen es nicht. Hier gelte es, noch mehr auf das Angebot hinzuweisen.

Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Lingener Seniorenvertretung, bezeichnet die von den Studierenden entwickelte und ausgewertete Umfrage als Gewinn für die Seniorenvertretung. "Wir sind zwar etwas platt angesichts der vielen Daten, aber wissen jetzt, wo es hakt", erklärt Ripperda. Die Ergebnisse seien ein guter Leitfaden für die künftige Arbeit. "Wir werden jetzt eine Prioritätenliste erstellen und freuen uns darauf, die nach und nach umsetzen zu können", kündigt der Geschäftsführer der Lingener Seniorenvertretung an.

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Mittwoch, 20. Januar 2021


Walter Ahlrichs freut sich auf den Impfstart

84-jähriger Lingener versucht, einen Corona-Impftermin per Telefon zu bekommen

Von Carsten van Bevern

LINGEN Walter Ahlrichs aus Lingen ist 84, sehr aktiv - und gehört zur Corona-Risikogruppe. Damit er bald wieder mehr unternehmen kann, möchte er sich schnell gegen das Coronavirus impfen lassen. Zweimal hat der Lingener Senior daher schon die Telefonhotline angerufen. Am 28. Januar wird er ein drittes Mal die Nummer wählen, um einen Impftermin zu vereinbaren.



Foto: Britta Petersen/dpa

0800 9988665. Das ist die Nummer der niedersachsenweit geschalteten Hotline zur Vereinbarung vom Impfterminen gegen das Coronavirus. Walter Ahlrichs kennt die Nummer. Zweimal schon hat der Lingener, der mit seinen 84 Jahren zur sogenannten Risikogruppe gehört, diese Nummer gewählt.

Denn er möchte möglichst schnell geimpft werden: "Wie auch meine zwei Jahre jüngere Frau. Wir sind beide sehr aktiv, haben einen großen Bekanntenkreis. Und dass man sich nun schon lange nicht mehr mit Freunden treffen kann, das geht einem doch langsam auf den Keks."

Seit vielen Jahren schon trifft er sich jeden Montag mit Gleichgesinnten zu einer Fahrradtour in die Umgebung, er engagiert sich in der Lingener Seniorenvertretung und gestaltet dort die Zeitschrift Drehscheibe mit und ist auch in der Gemeinschaft der Henkel-Pensionäre aktiv. Eigentlich, denn die Corona-Pandemie hat ihm einen Strich durch viele seiner Freizeitaktivitäten gemacht.                  

"Ich hoffe, dass es bald losgeht mit den Impfungen.Man wird ja auch langsam etwas nervös bei den jedenTag veröffentlichten Zahlen", berichtet Ahlrichs in einem Telefonat mit unserer Redaktion. In unserer Zeitung habe er dann die Nummer der Hotline gelesen und sich gleich notiert.

Vor zwei Wochen habe er dann zum ersten Mal die Nummer gewählt. Und er ist auch durchgekommen. Nur: "Eigentlich habe ich in dem Gespräch nur die Auskunft bekommen, dass Termine noch nicht vereinbart werden können. Es sei schlicht noch kein Impfstoff vorhanden."

                                                                                                 Walter Ahlrichs

                                                                                                      Foto: Seniorenvertretung

Schließlich habe er in der Lingener Tagespost gelesen und auch in den Nachrichten gehört, dass in den Senioren- und Pflegeheimen mit den Impfungen begonnen worden sei. "Das ist ja auch richtig, dass zunächst pflegebedürftige Personen und das dort eingesetzte Personal geimpft werden. Mich wundert auch etwas, dass sich dort noch nicht einmal alle Personen impfen lassen. Ich bin dort tatsächlich von einer nahezu kompletten Impfbereitschaft ausgegangen."

Die Meinung der Seniorenvertretung: Einige Senioren, die die Hotline zum Teil auch noch gar nicht erreicht haben, haben sich anschließend bei der Lingener Seniorenvertretung gemeldet. "Das treibt die Menschen um, dass sie zu den Impfungen und den Terminen keine genauen Informationen bekommen", berichtet der Geschäftsführer des Verbandes, Johannes Ripperda, auf Nachfrage unserer Redaktion. Ein besonderes Problem sei auch die fehlende Mobilität bei vielen Personen in dieser Altersgruppe. Ripperda: "Viele wissen einfach nicht, wie sie ins Impfzentrum kommen sollen."                                                                                                                    Johannes Ripperda

                                                                                               Foto: Seniorenvertretung

Die Seniorenvertretung kritisiert daher auch das Verfahren der Information der „über-80-jährigen“ über die Impftermine durch das Sozialministerium des Landes und bezeichnet dies in einer Pressemitteilung als "verfehlt und abwegig". „Wieso greift man nicht auf die von den Kommunen angebotene dezentrale Lösung mithilfe der Einwohnermeldeämter zurück?“, fragt Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Seniorenvertretung. So könnte man sicherstellen, dass die von der Ständigen Impfkommission priorisierten Impfberechtigten auch tatsächlich über den Impfablauf und die Terminvergabe informiert werden. Die Kommunen würden über ein umfassendes Melderegister mit allen wesentlichen Daten und Informationen verfügen.

Und was sagt der Lingener Seniorenberater? Diese Meinung vertritt auch Erwin Heinen. Er ist Seniorenberater der Stadt Lingen und damit ein weiterer Ansprechpartner für besorgte Senioren. Rund ein Dutzend Anrufe hat er zu diesem Thema in den letzten Tagen bekommen: "Oft sind es ältere Personen, deren Kinder weit weg wohnen, und die daher nicht wissen, wie sie dorthin kommen sollen." Er hofft daher auch, dass die Kommunen künftig ein Stück weit die Organisation vom Land übernehmen können. "Ich glaube schon, dass wir das vor Ort mit unseren Kenntnissen besser regeln können. Der Landrat ist meines Wissens auch dran an diesem Thema."

Und Walter Ahlrichs? Er hat vor wenigen Tagen zum zweiten Mal die Nummer der Hotline gewählt. Und ist wieder durchgekommen. "Ab dem 28. Januar soll ich mich wieder melden, ab diesem Tag können voraussichtlich Impftermine vereinbart werden." Der Tag ist bei den Ahlrichs im Kalender sicher rot angestrichen. Er wird einer der ersten sein, der sich an diesem Tag bei der Hotline melden wird.

Die Hotline 0800 9988665 des Landes Niedersachsen ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr zu erreichen. Neben Terminvereinbarungen können dort auch Fragen rund um die Covid 19-Impfung geklärt werden.

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Sonntag, 17. Januar 2021







Seniorenvertretung-Foto

Neue „Drehscheibe“: Senioren schreiben für Senioren

Lingen (beck) - „Die aktuelle 26. Ausgabe der „Drehscheibe“ ist ab sofort in allen Ausgabestellen in Lingen erhältlich“, so Johannes Ripperda (Foto), Redaktionsleiter der Seniorenzeitung. Titelthema der Ausgabe sind Erfahrungsberichte mit der Corona-Pandemie. Zudem gibt es ein Interview mit der Telefonseelsorge Emsland/Grafschaft Bentheim, einen Bericht über 100 Jahre Pfadfinder Lingen und natürlich das Rätsel sowie die Kolumne Opa Lingen. Ein bunter Strauß an Informationen, Berichte und Unterhaltung laden zum Lesen ein.

„Die Lingener Seniorenzeitung „Drehscheibe“ soll eine Zeitschrift von Älteren für Ältere in Lingen sein“, so Ripperda. Sie möchte die Bürgerinnen und Bürgern über die vielfältigen Aktivitäten und über aktuelle wissenswerte Angebote informieren. Die Artikel sollen generationsübergreifend zur Diskussion anregen um miteinander im Gespräch zu bleiben.

Aus einem früheren Netzwerk von Vereinen und Verbänden der Stadt wie FZL, MGH, DRK, AWO, VHS, etc., entstand die Idee, eine Lingener Seniorenzeitung herauszugeben. Diese Idee wurde von der Lingener Seniorenvertretung umgesetzt.

Die erste Ausgabe erschien im Sommer 2013. Mit der zweiten Ausgabe im Dezember 2013 erhielt sie ihren Namen „Drehscheibe“. Jede Ausgabe umfasst 22 Seiten. Seit 2019 gibt es vier Ausgaben im Jahr. Die gesamte Auflage der „Drehscheibe“ beträgt zurzeit 2.500 Exemplare.

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Dienstag, 05. Januar 2021


Masken-Lieferservice soll Schlangestehen verhindern

Apotheker bietet Service für Senioren und Risikopatienten

Von Wilfried Roggendorf

LINGEN Situationen wie Mitte Dezember verhindern: Dies ist das Ziel der Lingener Seniorenvertretung und des Apothekers Michael Koop. Damals durften Menschen ab 60 Jahren und Risikopatienten drei kostenlose FFP2-Masken in den Apotheken abholen. Und genau diese standen dann in den Warteschlangen.

Jetzt startet eine ähnliche Aktion. "Die Krankenkassen verschicken an Senioren und Risikopatienten Coupons, die zum Empfang von sechs FFP2-Masken berechtigen", erklärt Johannes Ripperda, Geschäftsführer der Lingener Seniorenvertretung. Die Ausgabe der Masken soll ab Mittwoch, 6. Januar, erfolgen.











Mehr als nur diese eine FFP2-Maske wird die pharmazeutisch-technische Assistentin Lynn Leugers in den nächsten Tagen in der Lookenapotheke ausgeben                                                                          Foto: Wilfried Roggendorf

Alternative überlegt

Dass Risikopatienten nicht wieder, wie im Dezember, in den Warteschlangen stehen, ist ein gemeinsames Anliegen von Ripperda und Apotheker Koop. "Risikopatienten gehören nicht dahin, wo viele Menschen sind", sagt Koop. Deswegen habe er sich eine Alternative überlegt und sie mit der Seniorenvertretung besprochen.

Diese Alternative besteht in einem Lieferservice, den Koop anbietet. "Damit können auch Menschen, die nicht mobil sind oder nicht herausgehen wollen, ihre Coupons für die FFP2-Masken einlösen", erklärt Ripperda. Der Lieferservice sei kostenlos. Lediglich die von den Krankenkassen festgelegte Gebühr von 2 Euro je Coupon werde fällig. Einen solchen Lieferservice mit allen Lingener Apotheken anzubieten, wäre für die Seniorenvertretung nach Ansicht von Ripperda schwierig geworden: „Wir brauchten einen Partner, der auch die Logistik hat.“

Koop hatte bereits im Dezember 25.000 FFP2-Masken persönlich in Kassel abgeholt, da ihm sonst die Anlieferung zu lange gedauert hätte. "Ich erwarte derzeit eine Lieferung von weiteren 30.000 Masken", sagt der Apotheker.

Ihm ist bewusst, dass seine Kooperation mit der Seniorenvertretung und der Lieferservice bei seinen Kollegen "keine Jubelstürme auslösen" werden. Er weist deshalb darauf hin, dass jeder in seine Hausapotheke gehen und dort den Coupon für die Masken einlösen könne. "Den Lieferservice soll nur der in Anspruch nehmen, der auch wirklich darauf angewiesen ist", sagt Koop.

Erreichbar sei der Lieferservice unter Tel. 0591 9010045. Dort könnten auch Abholtermine vereinbart werden. Für Koop ist nicht wichtig, wo jemand seine FFP2-Maske bekommt. "Wichtig ist, wie bei jeder Maske, dass sie richtig getragen wird", betont der Apotheker. Mund und Nase müssten bedeckt sein.

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